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Tipps zur Vorproduktion

(siehe auch Tipps zur Produktion, Tipps zur Postproduktion, Tipps zur Aufbereitung)

insbesondere Geschäftsführern, Abteilungsleitern und Video-Projektverantwortlichen an's Herz gelegt -- wenn Sie uns das gestatten.

  • Storyboard - Bevor Sie anfangen: Kann Sie Ihre Zielgruppe überhaupt sehen und hören?

Hätten Sie einen weiteren Tipp zur Vorproduktion? Haben Sie einen Kommentar oder eine Frage?

Storyboard

sehen ist leichter als hören

Daß Ihr Video angesehen werden kann, ist eigentlich kein Problem. Ein Player kann bereits in einem Browser intergriert sein oder aus dem Internet herunter geladen werden.

Daß Sie gehört werden, setzt einen Lautsprecher beim Betrachter voraus -- dies mag trivial erscheinen. Wenn Sie aber nicht sicher sind, ob Sie von Ihrer gesamten Zielgruppe gehört werden können, dann sollten Sie entscheiden, ob Sie die inhaltliche Aussage Ihres Videos zusätzlich als HTML-Dokument anbieten.

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Storyboard.gif (868 Byte)

Kernstück der Vorproduktion ist das sogenannte Storyboard. Im Storyboard legen Sie fest, welche Kamera-Einstellungen zu welchen Zeitpunkten einzunehmen sind, welcher Ton zu hören sein soll und wie sich Ihre "Geschichte" aufbaut und aneinanderreiht.

Es ist eigentlich ganz einfach, ein Storyboard zu entwickeln. Nehmen Sie ein Blatt Papier und unterteilen Sie den zeitlichen Ablauf in Schritten von etwa 2 Sekunden -- das ist eine gute Orientierungsgröße fürs Internet. Notieren Sie dazu die Kamera-Einstellungen, den Ton oder die Sprache, die dabei zu hören sein soll und achten Sie darauf, daß sich die "Dinge" harmonisch beziehungsweise beabsichtigt aneinanderfügen.

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Kamera-Einstellung & -Bewegung

Allerdings unterscheidet sich ein Storyboard fürs Internet von einem Storyboard für eine Fernsehsendung, für ein Musikvideo oder für einen Film.

Totalen wirken zwar in einem Kinowestern; aber im Internet geht jedes Detail verloren. Schnelle Schwenks in einem Musikvideo, erzeugen im Internet Einzelbilder im Sekundenabstand und Zooms ruckeln meist. Entscheiden Sie also bereits an Hand Ihres Storyboards, ob solche Kamera-Einstellungen und Kamera-Bewegungen für Ihre Geschichte wirklich notwendig sind.

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Audiomaterial.gif (1165 Byte)

Sowohl tiefe Bässe als auch spitze Höhen sind im Internet eigentlich kaum (in Echtzeit) zu übertragen oder rüberzubringen, sofern Ihre Zielgruppe nur über höchstens einen ISDN-Anschluß verfügt.

Überprüfen Sie daher an Hand Ihres Storyboards, ob Sie extreme Anforderungen an Höhe, Tiefe, Hintergrundmusik oder differenzierende Geräusche stellen; im Zweifelsfalle sollten Sie sich eher auf Mitteltöne und wenig differenzierende Geräusche einstellen und sich fragen, ob dies für Ihre Absicht ausreichend ist und Ihren Zuhörern "zumutbar" ist.

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Hätten Sie einen weiteren Tipp zur Vorproduktion? Haben Sie einen Kommentar oder eine Frage?

 

... oder eine EMail an Eduard Beslmüller. Besten Dank.


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Letzte Aktualisierung beziehungsweise Link-Prüfung am 10. July 2003

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