
 
 

(siehe auch Tipps zur Vorproduktion, Tipps zur Postproduktion, Tipps zur Aufbereitung)
für "Laien",
"Anfänger" und interessierte "Quereinsteiger".
Hätten Sie einen weiteren Tipp zur
Produktion? Haben Sie einen Kommentar oder eine Frage?

Bei Kinofilmen und oft auch im Heimkino
sitzt der Zuseher im Dunkeln. Videos im Internet werden bei Tageslicht oder bei Bürolicht
angesehen. Sie sollten daher bei der Produktion darauf achten, daß Sie auch bei weichem
Licht ausreichend Unterschiede bei Tageslichtbetrachtung haben.
Bei feinen Farbnuancen - wenn es auf
solche ankommt - und bei harten Farbübergängen -Stichwort: schwarzer Anzug und weißes
Hemd - sollten Sie vorsichtig sein. Beides kommt meist nicht gut "rüber".
Zugegeben, manchmal geht es nicht anders.
Dann sollten Sie aber hinterher nicht enttäuscht sein.
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Jede Kamerabewegung bedeutet im
Internet die Übertragung einer Menge von Daten. Sollte eine Kamerabewegung also nicht
beabsichtigt sein, dann stellen Sie Ihre Kamera auf ein Dreibein, um die Bewegung dessen
zu veranschaulichen, das sich auch bewegen soll. Die Objekte, die Handlungsträger, sollen
sich bewegen und nicht die Kamera.
Wenn Sie nicht ganz sicher sind, ob zum
Beispiel eine Kamerafahrt später gut aussieht, dann entwickeln Sie Alternativen. Also
würden Sie ein und die selbe Szene einmal als Kamerafahrt aufnehmen und einmal in mehrere
unterschiedliche aber feste Kamerapositionen auflösen. Sie können dann später die
beiden Versionen prüfen und müßten nicht wieder die ursprüngliche Aufnahmesituation
herstellen (zum Beispiel die Personen mit der entsprechenden Kleidung).
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Auch wenn Kameras still stehen, sich der
Hintergrund aber "leise" bewegt, kann dies zu unbefriedigenden Ergebnissen im
Internet führen. Ein Interview mit einem rauschenden Blätterwald im Hintergrund wird nur
ruckelnde Bilder und damit ein unbefriedigendes Erlebnis für den Zuseher ergeben.
Wiederum zugegeben, nicht immer können Sie den Hintergrund beeinflussen oder vorgeben.
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Meist ist die Wiedergabefläche Ihrer
Videos im Internet kleiner, als die Fläche, die Sie zum Beispiel durch eine VHS-Kamera
beziehungsweise ein VHS-Wiedergabegerät sehen. Lassen Sie sich durch die Kamera nicht
täuschen. Prüfen Sie in Einzelfällen, ob Ihre Szenen auch mit etwa einem Viertel der
Kamerafläche ein gutes Ergebnis ergeben. Damit sind Sie mit einer Wiedergabeflächen von
"Zigarettenschachtelgröße" im Internet in den meisten Faällen auf der
sicheren Seite.
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... oder eine EMail an Eduard Beslmüller. Besten Dank.
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Letzte Aktualisierung beziehungsweise Link-Prüfung am 10. July 2003
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