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Tipps zur Postproduktion

(siehe auch Tipps zur Vorproduktion, Tipps zur Produktion, Tipps zur Aufbereitung)

für "Anfänger", "Quereinsteiger", solche, die Rohmaterial für ein Video bereits haben oder ein Video fürs Internet produzieren wollen.

Selbstverständlich können Sie Ihr Video fürs Internet auch schneiden, vertonen, Geräusche hinzufügen und mit Überblendungen arbeiten. Sie können auch Standbilder, einen Vorspann, einen Nachspann oder Untertitel entwickeln und an den entsprechenden Stellen des Videos verwenden. Wir konzentrieren uns im folgenden auf einige wesentliche Unterschiede zur traditionellen Postproduktion von Videos.

Schnitte, Überblendungen

Überblendungen über eine Zeitspanne von ein bis zwei Sekunden sind bei traditionellen Videos nicht nur üblich sondern sie laufen auch harmonisch ab. Im Internet ist dies normalerweise nicht der Fall, weil die Übertragungsraten sehr viel geringer sind. Bei relativ großen Wiedergabeflächen und "raffinierten" Überblendungen werden die "Dinge" ins Stocken geraten.

Entweder können Sie solche Raffinessen durch schnelle oder harte Schnitte ersetzen oder Sie können Möglichkeiten auf der Player-Seite (siehe Lastverteilung) für Ihre Absichten verwenden. Sie sollten also prüfen, ob Sie Schnitte, Überblendungen und Einblendungen wirklich in Ihr Video "einbauen" müssen oder ob Sie nicht Möglichkeiten auf der Player-Seite ausnutzen können, was selbstverständlich die Wiedergabequalität Ihrer Videos oder Präsentationen sehr stark verbessert.

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Lastverteilung

Wenn Sie gerade beginnen, Ihr Rohmaterial zu bearbeiten, dann sollten Sie die Möglichkeiten des Video-Players und -Servers ausnutzen. Sie sollten prüfen, ob Sie zum Beispiel Effekte oder Einblendungen durch den Video-Player handhaben lassen können oder ob Sie diese in Ihr Video "einbauen" müssen. Je mehr der Video-Player handhaben kann desto höher wird im Normalfall die Wiedergabequalität (siehe auch Zusammenspiel zwischen Player und Server ausreizen).

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Ausschneiden

Normale Videoaufnahmen haben ein Seitenverhältnis von 4:3. Im Internet steht es Ihnen frei, welches Seitenverhältnis Sie für die Wiedergabefläche wählen. Sie können dann bei der Aufbereitung fürs Internet durch Ausschneiden der nicht benötigten Teile und durch "Umrechnen" Ihre Wiedergabefläche füllen. Die besten Ergebnisse erzielen Sie hierbei, wenn die absolute Größe des ausgeschnittenen Bereichs mit der absoluten Größe des Wiedergabebereiches im Internet übereinstimmt. Das heißt, wenn das "Umrechnen" entfallen kann. Das heißt wiederum, Sie haben Verkleinerungen, Vergrößerungen, Dehnungen und Stauchungen vermieden und damit scharfe Einzelbilder.

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Hätten Sie einen weiteren Tipp zur Postproduktion? Haben Sie einen Kommentar oder eine Frage?

 

... oder eine EMail an Eduard Beslmüller. Besten Dank.


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Letzte Aktualisierung am 10. July 2003

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